Verlassene Warenkörbe – so lösen wir das Problem 2018

Wir befinden uns noch am Anfang von 2018, aber schon jetzt können wir ahnen, was die digitalen Trends dieses Jahr sein werden. Einer davon sind verlassene Warenkörbe, sogenannte abandoned carts. Aber was bedeuten denn verlassene Warenkörbe und wie können Unternehmen dagegen vorgehen – aber auch von diesem Trend profitieren?

Beruhend auf einer Umfrage, die DIBS im Dezember 2017 durchgeführt hat zur Frage, was Kunden im vergangenen Jahr gekauft hatten und worin sie 2018 investieren wollen, kann man feststellen, dass Facebook und Marketing per E-Mail ganz oben auf der Liste stehen. Aber viele sehen auch ein Potenzial darin, eine Lösung für verlassene Warenkörbe zu finden. 25 % überlegen, 2018 Geld in verlassene Warenkörbe 2018 zu investieren, im Vergleich zu 18 % im Vorjahr.

Köper 2017 = Kaufen 2017; Överväger 2018 = Überlegen 2018; Quelle = DIBS Payment Services

Zwei Drittel aller Warenkörbe werden verlassen

Ein verlassener Warenkorb ist ganz einfach ein Einkauf, der nie zum Abschluss kommt. Der Besucher der Seite hat zwar Waren in den Warenkorb gelegt, aber aus einem bestimmten Grund seinen Einkauf nie beendet. Allgemeine Statistiken zeigen, dass bis zu zwei Drittel aller Warenkörbe verlassen werden – eine bemerkenswert hohe Zahl. Die Gründe, warum der Besucher sich entschieden hat den Kauf abzubrechen variieren, aber der Hauptgrund ist ohne Zweifel die extra Kosten. Der Käufer legt ganz einfach Produkte in seinen Warenkorb, aber wenn es Zeit für die Bezahlung ist und er die Gesamtkosten sieht, inklusive Lieferkosten, bricht er seinen Kauf ab. Es kommt auch häufig vor, dass der Warenkorb verlassen wird, nachdem man gezwungen wird, sich für ein Konto anzumelden oder die Bezahlmethoden zu schwierig oder kompliziert sind. Wichtig anzumerken ist auch, dass ganze 20 % ihren Warenkorb aufgrund von technischen Problemen verlassen, wie z. B. eine abgestürzte Webseite.

 

Tipps und Ratschläge – so kannst du verlassene Warenkörbe verhindern

Als Unternehmer willst du natürlich für alle deine Kunden da sein und so wenig verlassene Warenkörbe wie möglich haben. Um die Anzahl an verlassenen Warenkörben zu reduzieren, kannst du Folgendes bedenken und umsetzen:

Nimm Extrakosten weg

Heute ist der aller gewöhnlichste Grund für verlassene Warenkörbe Extrakosten, die entstehen. Indem du z. B. Eine kostenlose Lieferung anbietest, kannst du die Anzahl verlassene Warenkörbe bedeutend mindern, was aber gleichzeitig mehr Kosten für dich als Unternehmer bedeutet. Kostenlose Lieferung ist die beste Methode seine Kunden zu motivieren, ihren Einkauf abzuschließen – ganze 93 % der Kunden gaben an, dass eine kostenlose Lieferung sie motivieren würde, mehr zu kaufen (Shopify, 2017).

Verbessere deine Webseite

Das Webseiten crashen oder Schwierigkeiten machen, beendet einen Einkauf weit öfter, als man denken mag. Mit jeder Sekunde, die deine Webseite zum Laden braucht, erhöht sich die Anzahl der verlassenen Warenkörbe um 7 % (ReadyCloud, 2017). Achte daher immer darauf, eine Webseite und einen Server zu haben, die dem Traffic standhalten.

Nimm aufgezwungene Registrierungen weg

Den Besucher zu zwingen, ein Konto bei dir zu erstellen, kann verlocken sein, aber auch zu Verkaufsverlusten führen. Überlege dir daher, ob es dir wert ist, den Kunden zu zwingen ein Konto auf deiner Webseite zu erstellen oder ob es nicht ausreichend ist, wenn er seine Kontaktdaten angibt.

Verbessere das Kauferlebnis des Kunden

Im Großen und Ganzen geht es darum, dem Kunden ein gutes und geschmeidiges Kauferlebnis zu bieten, von A bis Z. Die Webseite sollte glaubwürdig und einfach zu bedienen sein und die Bezahlmethoden sollten einfach und schnell sein. Es ist daher wichtig Bezahlmethoden anzubieten, die der Kunde als sicher empfindet und von anderen Stellen her kennt.

Kümmere dich um die verlassenen Warenkörbe – Erinnerungsversand

Auch wenn du als Unternehmer hart am Thema verlassene Warenkörbe arbeitest, so werden diese vorkommen. Das kann demotivieren, birgt aber auch Möglichkeiten. Fakt ist, dass Kunden, die ihren Warenkorb verlassen, ein großes Potenzial darstellen – sie haben sich durch deine Webseite geklickt, Produkte gefunden die ihnen gefallen und sie in den Warenkorb gelegt. Es ist schwer, eine stärkere Kaufintention als solche zu finden! Mit einer automatisierten E-Mail kannst du die Kunden erreichen, die ihre Warenkörbe verlassen haben. Das bedeutet ganz einfach, dass du sie per E-Mail daran erinnerst, ihren Einkauf zu beenden.

Hieran solltest du denken, wenn du eine Erinnerung an verlassene Warenkörbe

Zeit und Timing

Der Versand kann unterschiedlich aussehen, um ihn zu optimieren ist es wichtig, dass du nicht zu lange mit dem Versenden wartest. Laut Statistiken sollte die Erinnerung innerhalb von 3 Stunden nachdem der Kunden seinen Kauf abgebrochen hat, versandt werden. Diejenigen, die ihre Erinnerung innerhalb von 3 Stunden versandt haben, haben eine Öffnungsfrequenz von 40 % und eine Klickfrequenz von durchschnittlich 20 % (Business Insider, 2016).

Deutliche Call to Action

Das vordergründige Ziel der Erinnerung ist, dass der Kunde seinen Einkauf abschließt. Daher muss dein Call to Action deutlich sein und die Kunden zurück auf deine Seite führen.

Interessanter und ansprechender Betreff

Um eine so hohe Öffnungsfrequenz wie möglich zu bekommen, ist ein interessanter Betreff entscheidend. Der Empfänger deiner E-Mail ist auf deiner Seite gewesen und kennt deine Marke – kommuniziere daher deutlich, wer der Absender ist.

Deutlicher Inhalt

Da du nicht den Grund kennst, warum der Käufer seinen Warenkorb verlassen hat, ist es wichtig in der Erinnerung lösungsorientiert und deutlich zu formulieren. Hat der Kunde den Kauf abgebrochen, da er nicht mehr an dem Produkt interessiert ist, dann kannst du auf andere Produkte auf deiner Webseite verlinken. Es ist auch wichtig, die Kontaktdaten zum Kundenservice anzugeben – der Kauf kann abgebrochen worden sein, da erst Unklarheiten beseitigt werden müssen. Der Hauptinhalt der E-Mail ist natürlich die Produkte, die der Kunde in seinem Warenkorb hat. Präsentiere die Produkte elegant und klickfreundlich mit Bild, Farbe, Größe und dem Lagerstatus – das erhöht die Klickfrequenz zurück auf deine Seite. Die E-Mail kann auch einen gewissen Rabatt enthalten, den der Kunde erhält, wenn er zurückkehrt und seinen Einkauf beendet.

Wusstest du dies schon über verlassene Warenkörbe?

– 2017 betrug der Wert von verlassenen Kundenwagen online und global ca. 3 Milliarden Euro.

– Die meisten Warenkörbe werden 20–21 Uhr abends verlassen.

– Samstage und Sonntage sind die Tage mit den meisten verlassenen Warenkörben.

Quellen: EyeStudios, 2016, Fornisimo, 2017, Marketing Cards, 2017

 

 

 

 

100 % Kundenzufriedenheit
Lokalisierte Übersetzungen
Flexibilität & Schweigepflicht